Erotikliteratur, quo vadis?

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Casanova_ritratto_thumb.jpgErotische Literatur ist in Deutschland noch weitgehend Bückware, sofern sie nicht zum Kanon der Weltliteratur gehört. Die Auseinandersetzung mit erotischer Literatur ist nach wie vor durch Tabuisierung und effekthascherische Berichterstattung in der Boulevardpresse geprägt. Aus dieser Situation heraus entstand 2009 das Literaturfestival erophil, in dessen Rahmen zwei Fachtagungen stattfanden – «Erotikliteratur, quo vadis?» (2009) und «Die Darstellung des Anderen in der erotischen Literatur» (2010) –, bei denen Verleger*innen, Anwält*innen, Wissenschaftler*innen und Journalist*innen als Referent*innen zu Wort kamen. Die Beiträge widmeten sich sowohl den Themenkomplexen «Zensur und Erotikliteratur», «Von der Nische zur Akademie» und «Erotikliteratur, quo vadis?» als auch der «Darstellung des Anderen in der erotischen Literatur».
 
Der Tagungsband «Erotikliteratur, quo vadis?» beinhaltet neun dieser Vorträge sowie den Auftaktvortrag des Filmwissenschaftlers Marcus Stiglegger über Pasolinis Sade-Verfilmung.
 
 
Herausgeber*innen:
 
Maria Evans-von Krbek (Lektorin und Übersetzerin, London) und Dr. Maurice Schuhmann (Politikwissenschaftler und Autor, Paris) haben 2009 gemeinsam mit Rolf Dziergwa (Gastronom, Berlin) 2009 das Literaturfestival erophil – LeseLust aus Leidenschaft sowie die Tagungen «Die Darstellung des Anderen in der erotischen Literatur» 2010 in Berlin organisiert. Sie sind darüber hinaus vielfältig im Literaturbetrieb tätig – besonders im Bereich der erotischen Literatur. 

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